Zum Ausgang der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt äußern sich die Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Bischöfin Kirsten Fehrs, der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Dr. Heiner Wilmer, sowie der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK), Reverend Christopher Easthill.
Sie nehmen das Wahlergebnis in Sachsen-Anhalt mit Sorge zur Kenntnis und appelieren an die Wahlsieger, Menschenwürde , Demokratie und Rechtsstaat uneingeschränkt zu achten. Zugleich kündigen sie an, das politische Handeln der künftigen Landesregierung aufmerksam und kritisch zu begleiten. Angesichts von Vertrauensverlust und gesellschaftlicher Unzufriedenheit setzen sie weiterhin auf Dialog, Zusammenarbeit und den Einsatz der vielen Menschen, die täglich Verantwortung für das Gemeinwesen übernehmen.
In ähnlicher Weise ruft auch der Vorstand der Vereinigung evangelischer Freikirchen (VEF), im Vorfeld der Landtagswahlen 2026, in einer Stellungnahme, zu einem respektvollen und verantwortungsvollen gesellschaftlichen Miteinander auf. Er warnt vor Ausgrenzung, Menschenfeindlichkeit und einer Verrohung der politischen Debatte und bekräftigt die unantastbare Würde jedes Menschen. Die Stellungnahme setzt sich für Demokratie, Rechtsstaatlichkeit, religiöse Freiheit und den offenen Dialog ein und wirbt für Hoffnung, Zusammenhalt und Nächstenliebe als christliche Orientierung in gesellschaftlich herausfordernder Zeit.
Der vollständige Wortlaut der Stellungnahmen kann hier aufgerufen werden (externe Links):
