Zum 100-jährigen Bestehen der Vereinigung Evangelischer Freikirchen (VEF) veranstaltet der Verein für Freikirchenforschung (VFF) vom 30. April bis 2. Mai 2026 seine Jahrestagung in Kooperation mit der VEF. Tagungsort ist die Baptistenkirche Wedding in Berlin; eine Online-Teilnahme per Zoom ist möglich.
Die VEF wurde 1926 gegründet, als sich vier Freikirchen zu engerer Zusammenarbeit zusammenschlossen. Sie gilt als erster ökumenischer Zusammenschluss von Freikirchen in Deutschland. Heute gehören ihr 13 Mitglieder sowie zwei Gastmitglieder an. Nach eigenen Angaben repräsentiert sie rund 280.000 Menschen.
Im Anschluss an eine Jubiläumsfeier der VEF in Berlin bietet die Tagung Gelegenheit zu einer kritischen Bestandsaufnahme. Leitfragen sind unter anderem: Was hat die VEF in den vergangenen 100 Jahren erreicht? Welche Bedeutung hat sie gegenwärtig für ihre Mitgliedskirchen? Und welche Perspektiven zeichnen sich für die Zukunft ab?
Das Programm gliedert sich in historische, gegenwartsbezogene und zukünftige Aspekte. Beiträge befassen sich mit der Entstehungsgeschichte der VEF, ihrer Rolle in der Zeit des Nationalsozialismus und in der DDR sowie mit Erweiterungsprozessen. Weitere Themen sind zwischenkirchliche Beziehungen, etwa zur Evangelische Kirche in Deutschland (EKD), zur Evangelischen Allianz in Deutschland und zur Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen. Eine Podiumsdiskussion widmet sich den zukünftigen Perspektiven der VEF.
Anmeldungen sind bis zum 20. April 2026 über die Internetseite des VFF möglich. Die Teilnahmegebühr beträgt 50 Euro vor Ort und 30 Euro für die Online-Teilnahme; Studierende sind gegen Nachweis befreit. Die Unterkunft ist eigenständig zu buchen.
Das Programm der Tagung und das Anmeldeformular finden sich unter https://www.freikirchenforschung.de/jahrestagung2026/
