Erklärung der ACK in Deutschland zum Nahostkrieg

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Wir, die Mitgliederversammlung der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK), äußern anlässlich unserer Frühjahrssitzung am 18./19. März 2026 in Rastatt unsere tiefe Sorge über die anhaltenden neuerlichen Kampfhandlungen zwischen Israel und den USA auf der einen Seite und dem Iran und der Hisbollah im Libanon auf der anderen Seite. Wir bekräftigen unsere Überzeugung, dass Frieden nicht durch Waffen, sondern durch Dialog und Diplomatie erreicht werden kann und warnen alle Beteiligten vor einer weiteren Eskalation des Krieges.
Wir sind entsetzt über die Folgen für die Zivilbevölkerung und erklären uns solidarisch mit den Opfern und ihren Angehörigen.
Der Glaube an Gott verpflichtet uns, jeder Instrumentalisierung von Religion entschieden entgegenzutreten und im Namen Gottes des Schöpfers, der Versöhnung und des Friedens deutlich Partei für die Opfer von Gewalt und Verfolgung zu ergreifen! Gott ist ein Freund des Lebens! Christus ruft uns zur Feindesliebe auf und ermahnt uns, Böses nicht mit Bösem zu vergelten.
Wir rufen Menschen aller Religionen zum Gebet für die Opfer und für einen gerechten Frieden auf.
Wir beten, dass sich die Krisenregion Nahost von einer Stätte immer wiederkehrenden Blutvergießens endlich zu einem Ort des Friedens wandelt!

Rastatt, in der vorösterlichen Bußzeit am 19. März 2026

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